BGN-Sicherheitstipp: Fettbrände vermeiden

Fettbrände entstehen häufig durch überhitztes Fett, technische Defekte oder einen unsachgemäßen Umgang mit Fritteusen. Um das Brandrisiko zu minimieren, empfiehlt die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) den Einsatz von Fritteusen mit elektronischem Schutztemperaturbegrenzer (STB).

Text/Foto BGN

Wie groß die Gefahr ist, zeigt eine Studie des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS): Demnach sind Fritteusen für rund 25 Prozent der Küchenbrände verantwortlich. In zwei Dritteln der untersuchten Schadensfälle funktionierte der eingebaute Temperaturbegrenzer nicht ordnungsgemäß. Geräte ohne Temperaturbegrenzer sollten daher ausgetauscht werden. 

Neben der technischen Ausstattung spielt auch der richtige Umgang mit Frittierfett eine wichtige Rolle. Festes Fett sollte vor dem Einfüllen geschmolzen werden, da es sich beim Kontakt mit heißen Heizelementen entzünden kann. Außerdem muss ausreichend Fett eingefüllt werden, damit die Heizschlangen vollständig bedeckt sind. 

Auch altes oder verschmutztes Fett erhöht die Brandgefahr, da es einen niedrigeren Flammpunkt hat und sich schneller entzünden kann. Deshalb sollte Frittierfett regelmäßig kontrolliert und rechtzeitig ausgetauscht werden. Die wichtigste Sicherheitsregel: Heißes Fett und Öl niemals unbeaufsichtigt lassen.

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