Team Insights: 6 Fragen an Aaron Wenzel Als Kind wollte er eigentlich Broker an der Börse werden. Heute ist Aaron Wenzel Koch und Mitglied der deutschen Köche-Jugendnationalmannschaft. Foto: VKD

Aaron Wenzel vom Schlosshotel Gedern ist Mitglied der Jugendnationalmannschaft. Im Interview stand er uns Rede und Antwort.

Von Aina Keller

Mit welchen Zutaten kochst du am liebsten und warum?

Lieblingszutaten habe ich so nicht, es sind eher die einfachen Sachen, aus denen man etwas Besonderes macht. Zum Beispiel Kohlrabi, Sellerie oder auch Steckrübe. Klassiker, die man früher bei Oma gegessen hat und die bei den Gästen immer sehr gut ankommen.

Warum bist du Koch geworden?

Als Kind wollte ich Broker werden und an der Börse arbeiten. Nach dem Abitur und einem Jahr Bundeswehr habe ich ein Studium angefangen, aber bald gemerkt, dass es doch nicht das Richtige ist. Also habe ich mich Ende 2018 für den Kochberuf entschieden und ich kann mir nichts Besseres vorstellen. Viele Wege führen nach Rom, heißt es ja so schön.

Wohin möchtest du gern reisen?

Spanien! Da war ich schon öfter und dort würde ich auch gern irgendwann einmal arbeiten. Mich faszinieren die verschiedenen Regionen und der mediterrane Einfluss, vor allem auch in kulinarischer Hinsicht. Das Baskenland zum Beispiel, dort gibt es 1a Fisch. Außerdem würde mich New Orleans interessieren, die dortige Lebensart und auch das Essen. Ein Land, in dem ich nicht auch gern essen und die Menschen kennen lernen möchte, wäre nichts für mich. Zu meinem Glück gibt es aber davon nur sehr wenige.

Welche Musik hörst du gern beim Arbeiten?

Wenn unser Chef in der Küche ist, hören wir meistens Rock und Pop. Wenn es nach mir und meiner Kollegin geht, darf es auch mal Mozart und Beethoven sein, da bin ich persönlich meist viel konzentrierter. Privat höre ich gern spanische und lateinamerikanische Musik, am liebsten Reggaeton.

Was machst du nach einem langen Arbeitstag zur Entspannung?

Direkt nach Dienstschluss nicht mehr viel. Deshalb gehe ich meist vor der Arbeit schwimmen oder ich jogge. Das ist mir wichtig als Ausgleich für den Rücken und das lange Stehen in der Küche. Und mein zweites großes „Hobby“ ist meine Freundin. Sie wohnt leider 300 Kilometer entfernt, sodass meine freien Tage meist komplett verplant sind. Tja, manche Leute machen ihr Hobby zum Beruf, wir haben unseren Beruf zu unserem Hobby gemacht. Und wir lieben unseren Beruf, sonst wären wir alle wohl nicht hier.

Was isst du am liebsten?

Boah, das ist eine gute, aber auch schwierige Frage. Wenn ich mir zu Hause etwas wünschen dürfte, wäre es Spaghetti Bolognese oder ein guter selbstgemachter Burger. Ansonsten gehe ich gern kulinarisch anspruchsvoll essen, um Inspirationen zu bekommen und von anderen zu lernen.


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