Hier wird ausgezeichnet ausgebildet Rund 60 „Qualifizierte Ausbildungsbetriebe“ hat der VKD bereits zertifiziert. Fotos: VKD/divers

Seit fast acht Jahren zeichnet der VKD „qualifizierte Ausbildungsbetriebe“ aus. Mit dem Siegel zeigen Restaurant-, Hotel- und GV-Küchen, dass sie sich für eine gute Ausbildung einsetzen. Azubis dient die Auszeichnung als Orientierungshilfe bei Bewerbungen.

Von Anna Häuser

„Das Siegel ‚Qualifizierter Ausbildungsbetrieb‘ ist eine nützliche Außenwerbung, um potenziellen Bewerbern zu zeigen, dass wir eine gute Ausbildung anbieten. Außerdem ist es eine Art Selbstverpflichtung“, weiß Daniel Schaper, stellvertretender Küchenleiter und Ausbilder der GDA Kleefeld. Anfang 2020 wurde der Betrieb vom Verband mit dem Siegel ausgezeichnet und gehört damit zu fast 60 „Qualifizierten Ausbildungsbetrieben“ des VKD.

Nur weil ein Restaurant Köchenachwuchs ausbildet, sagt das noch nichts über die Qualität der Ausbildung aus. Für Azubis auf der Suche nach einer Lehrstelle ist es oft schwierig, sich für einen Betrieb zu entscheiden. Denn von außen lassen sich das in Stellenanzeigen erwähnte „gute Betriebsklima“ oder die „geregelten Arbeitszeiten“ nicht überprüfen. Gerade diese Faktoren sind es aber häufig, die darüber entscheiden, ob ein Azubi die Ausbildung beendet und danach dem Kochberuf treu bleibt. Mit dem Siegel „Qualifizierter Ausbildungsbetrieb“ des VKD können Betriebe zeigen, dass sie tatsächlich das erfüllen, was sie sich auf die Fahnen schreiben. „Es ist meine große Leidenschaft, mein Wissen an folgende Generationen weiterzugeben. Als ich dann vom ‚Qualifizierten Ausbildungsbetrieb‘ erfahren habe, war es sozusagen die ‚Kirsche auf der Sahne‘, das Siegel für meinen eigenen Arbeitsplatz zu erhalten“, sagt Ulrich Kühn. Er ist Ausbilder und stellvertretender Küchenleiter im Studierendenwerk Trier, das seit rund einem halben Jahr zum Kreis der „qualifizierten Ausbildungsbetriebe“ gehört.


Zertifizierung – so geht’s

Qualifizierte Ausbildungsbetriebe zeigen, dass sie ein engagierter Ausbildungsbetrieb sind, der sich für seine Auszubildenden einsetzen und dem eine gute Ausbildung am Herzen liegt.

Schritt 1:

  • Ausbildungsbetrieb oder Ausbilder muss VKD-Mitglied sein.
  • Ausgefülltes Bewerbungsformular, Fragebogen sowie unterzeichnete 10-Punkte-Erklärung an den VKD senden.

Schritt 2:

  • VKD-Geschäftsstelle und -Ausbildungsexperten prüfen die eingereichten Unterlagen.
  • VKD-Ausbildungsexperten befragen eine/n der Auszubildenden telefonisch.
  • Auswertung und Überprüfung der eingereichten Unterlagen und des Telefongesprächs auf Stimmigkeit.

Schritt 3:

  • Bei positiver Auswertung: Zertifizierung als Qualifizierter Ausbildungsbetrieb.

Jetzt zertifizieren lassen – alle Infos und die Liste aller Qualifizierten Ausbildungsbetriebe gibt es hier.


Qualifizierte Ausbildungsbetriebe 4. Quartal 2020

  • GDA Waldhausen

Nachzertifiziert:

  • LVHS Warendorf
  • Herzogskelter

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