Fotos: K.Heister/R.Schopen
Mit „KochWerk“ haben der VKD-Landesverband NRW und der Dehoga Nordrhein-Westfalen erstmals einen Kochwettbewerb für Auszubildende aus inklusiven Gastronomie-Ausbildungsberufen veranstaltet – ein starkes Zeichen für mehr Vielfalt in der Branche.
Kochwettbewerbe für Auszubildende in der klassischen Kochausbildung gibt es viele. Mit „KochWerk“ rief der VKD-Landesverband NRW in Kooperation mit dem Dehoga Nordrhein-Westfalen erstmals einen Kochwettbewerb ins Leben, in dessen Mittelpunkt Auszubildende aus inklusiven Ausbildungsberufen in der Gastronomie (Fachkraft und Fachpraktiker/in) und deren praktischen Fähigkeiten stehen. Die Schirmherrschaft hatte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst übernommen. Ziel ist es, die Vielfalt in der gastronomischen Ausbildung sichtbar zu machen und zu stärken sowie ein Impuls für Betriebe sein, diese Ausbildungsberufe verstärkt zu unterstützen und zu fördern.
Sieben Teilnehmende traten Anfang März in Dortmund an und waren aufgefordert, sowohl eine Vorspeise als auch einen Hauptgang im Flying Buffet-Format zu kreieren. Unterstützt wurden sie jeweils von einer Betreuungsperson, die nicht kochen, aber beim Anrichten helfen durfte.
Nach einer Podiumsdiskussion zum Thema „Inklusion in der Gastronomie – Chance für Betriebe und Auszubildende – auch in der Praxis?“ erhielten alle Teilnehmenden zur Siegerehrung jeweils eine Medaille und eine Schürze sowie Urkunden und Sachpreise. Neben dem Sieger Nico Kürzdürfer (Restaurant Denkma(h)l in Hamm) waren außerdem am Start: Jordan Marler (Cal.EV/ Altstadt Hotel Detmold), Luca Carollo (Diakonie Neuss, Erftaue Service GmbH), Lea Deuss (Foodeducations Ug), Florian Kundt (Bfz-Schlicherum), Aydin Elhan (Bfz-Schlicherum) und Aydin Eban (Reha-Koop). Der erfolgreiche Wettbewerbstag endete mit guten Aussichten: Im kommenden Jahr wird es ein KochWerk 2027 geben.
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