Team-Insights: 6 Fragen an Vincent Döpfner Vincent Döpfner Foto: Grundrausch

Vincent Döpfner, geboren 2001, arbeitet bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank in Frankfurt. Er ist Mitglied der Köche-Jugendnationalmannschaft.

Interview Aina Keller

Mit welchen Zutaten kochst du am liebsten und warum? 

Ich mag es besonders, wenn die Produkte frisch aus der Region und aus meinem nahen Umfeld in Hessen kommen. Persönlich finde ich es wichtig, die Zutaten nicht aus der ganzen Welt zu beziehen, sondern der eigenen Region etwas zurückzugeben. Das betrifft saisonales Gemüse genauso wie Wildfleisch, das wir in der Küche des Landwirtschaftlichen Rentenbank unter anderem direkt von einem Jäger beziehen. Die Karotte beispielsweise finde ich besonders cool, aber ich freue mich auch aromatische Pilze oder habe jetzt auch frische Kräuter wie wilden Sauerampfer für mich entdeckt. 

Wenn du nicht Koch lernen würdest, welcher Beruf wäre noch in Frage gekommen? 

Seit meiner Kindheit spiele ich leidenschaftlich gern Fußball, aber ich habe relativ früh erkannt, dass Ehrgeiz und Talent dann doch nicht ganz ausreichen für eine Profikarriere. Meine Familie hat einen Hotelbetrieb mit Restaurant und obwohl mein Vater auch gelernter Koch ist, habe ich das Interesse am Kochen von meiner Mutter. Als Kinder durften wir Fernsehen, wenn sie gekocht hat und irgendwie war mir die Couch immer schnell zu langweilig. So habe ich meiner Mutter in der Küche schon sehr früh zugeschaut und geholfen. Mein Vater hat mich darin bestärkt und irgendwann war Koch mein Traumberuf. Ich bin in Bewegung, ich kann irgendwann vielleicht mein eigener Chef sein und es gibt so viele kreative Möglichkeiten. 

Wohin möchtest du gern einmal reisen? 

Die skandinavischen Länder finde ich sehr interessant und in den Oman würde ich gern ein weiteres Mal fahren, das wäre ein richtiges Traumziel. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, allein zu verreisen und neue Länder für mich zu entdecken. Grundsätzlich spielen die kulinarischen Entdeckungen durchaus eine Rolle bei der Auswahl des Reiseziels, aber das Essen allein ist für mich nicht der ausschlaggebende Grund, ein Land zu bereisen. Ich finde es gut, authentische Gerichte kennen zu lernen, wie zum Beispiel die sehr leckeren Street-Market-Spezialitäten in Indien.  

Welche Musik hörst du gern beim Arbeiten?  

Das Radio wird bei uns am Arbeitsplatz immer als Erstes angemacht. Musik ist ein großes Thema und wir hören vor dem Service gern etwas rockigere Sender wie Radio Bob, das passt gut. Nach den Vorbereitungen ist aber Ruhe in der Küche und voller Fokus auf der Arbeit. In meiner Freizeit höre ich sehr gern Deutschrap und finde, dass man mit Musik gut loslassen kann. 

Was machst du nach einem langen Arbeitstag zur Entspannung? 

Ich habe Spazieren gehen am Main für mich entdeckt und kann dabei mit Musik oder einem Podcast den Tag ausklingen lassen und verarbeiten. Außerdem spiele ich selbst Fußball, als Torwart, und verfolge gern Football und Formel 1. 

Was isst du am liebsten? 

Eine schwierige Frage, denn ein Lieblingsgericht habe ich gar nicht mehr. Früher war es Lasagne. Ich glaube, ich könnte jeden Tag etwas Geschmortes essen, das liebe ich. Grundsätzlich mag ich gern Fleisch, achte aber zunehmend darauf, dass der Gemüseanteil höher ist. 


Die deutschen Köchenationalmannschaften werden unterstützt von den Unternehmen RAK Porcelain Europe, Transgourmet Deutschland, F. Dick, MKN, Aromica, AMT Gastroguss, Ecolab, Kentaur, Sana Kliniken und SIKA.


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