Team-Insights: 6 Fragen an Saskia Vorhemus Saskia Vorhemus Foto: Grundrausch

Saskia Vorhemus, geboren 1998, arbeitet im Restaurant Ritzi in Stuttgart (ab 1. September 2022 Speisemeisterei Hohenheim). Sie ist Mitglied der Jugend-Köchenationalmannschaft.

Interview Aina Keller

Mit welchen Zutaten kochst du am liebsten und warum? 

Frische Kräuter und alles, was draußen in der Natur wächst, finde ich super, egal ob Scharfgarbe, wilder Thymian, Sauerklee, Holunder oder andere Produkte. Man kann so viele unterschiedliche Sachen aus diesen Produkten kreieren und sich je nach Region und Saison davon inspirieren lassen, was gerade wächst. Im Betrieb haben wir einen kleinen Kräutergarten, der unterschiedlich gut gedeiht, und ich gehe auch gern selbst sammeln, wenn Zeit da ist.

Wenn du keine Köchin wärest, welcher Beruf hätte dich noch interessiert? 

Früher wollte ich immer Medizin studieren. Durch einige Praktika habe ich jedoch festgestellt, dass Medizin nicht ganz das ist, was mich glücklich machen würde. Da ich Kochen und Backen schon immer geliebt habe, gab es die Idee, BWL in Verbindung mit Food Management zu studieren. Bei genauem Hinsehen war es aber doch zu viel Theorie und zu wenig Praxis. Also ließ ich mich davon überzeugen eine Ausbildung als Köchin zu starten. Ich würde sagen, das hat sehr gut funktioniert. Aktuell mache ich nebenher noch mein Studium zur Fachwirtin im Gastgewerbe. Sich stetig weiterzubilden, ist meiner Meinung nach in diesem Beruf sehr wichtig.

Wohin möchtest du gern einmal reisen? 

Urlaub ist für mich immer mit gutem Essen und den Gerichten des jeweiligen Landes eng verbunden, das geht nicht mehr ohne. Ich war schon häufiger in Ägypten und habe dort auch die orientalische Küche kennen gelernt. Die große Vielfalt der Gewürze und Kräuter finde ich sehr spannend für meine Arbeit in der Küche. Aus diesem Grund würden mich auch Marokko oder Länder in Südamerika reizen. In der Zwischenzeit wähle ich meine Urlaubsziele auch oft nach kulinarischen Highlights aus.

Welche Musik hörst du gern beim Arbeiten?  

Die Musik im Betrieb bestimmt der Chef, da geht es kreuz und quer durch alle Richtungen, von französischen Liedern über Klassik bis hin zu Deutsch-Pop. Das hängt immer von der jeweiligen Stimmungslage ab. Zum Entspannen und Runterkommen höre ich privat gern etwas ruhigere Musik.

Was machst du nach einem langen Arbeitstag zur Entspannung? 

Am liebsten gehe ich laufen oder ins Fitnessstudio, wenn es die Zeit neben Job und Studium erlaubt.

Was isst du am liebsten? 

Kässpätzle sind gut, wenn sie gut gemacht sind. Es gibt da ja die unterschiedlichsten Varianten, manche nehmen zum Beispiel Sahne. Für mich sind Kässpätzle vor allem mal Spätzle und guter Käse, Allgäuer Bergkäse zum Beispiel und der sehr würzige Weißlacker, am liebsten von meinen Eltern zubereitet. Die Ausstattung unserer Küche zu Hause ist mit meiner Ausbildung zur Köchin mitgewachsen und inzwischen konnte ich auch die ganze Familie für die gehobene Küche begeistern und interessieren.


Die deutschen Köchenationalmannschaften werden unterstützt von den Unternehmen RAK Porcelain Europe, Transgourmet Deutschland, F. Dick, MKN, Aromica, AMT Gastroguss, Ecolab, Kentaur, Sana Kliniken und SIKA.


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