Team Insights: 6 Fragen an Paul Jahn Paul Jahn isst von süß bis herzhaft eigentlich alles. Foto: Sascha Walz

Paul Jahn ist Mitglied der deutschen Köche-Nationalmannschaft. Im Interview stand er uns Rede und Antwort.

Von Aina Keller

Mit welchen Zutaten kochst du am liebsten und warum?

Das hängt immer ein bisschen davon ab, was gerade ansteht und in welchem Bereich ich arbeite. In letzter Zeit war es gern mal Sellerie, ein Gemüse, das eine der wichtigsten Zutaten in der Küche des Restaurants Horvath ist. Ich finde es sehr spannend und koche gern damit. Zu Hause im eigenen Kühlschrank habe ich eigentlich immer Parmesan, Butter und Ristottoreis da. Und so einiges mehr (lacht).

Warum bist du Koch geworden?

Meine Eltern betreiben schon sehr lange ein Hotel und Restaurant in Jena und ich bin als Kind früh in diesen Beruf hineingewachsen. Mein Interesse daran war immer groß und hat sich nach einigen Praktika weiterentwickelt. Als Alternativen wären höchstens die Werbebranche oder vielleicht auch eine Sportlaufbahn als Trainer in Frage gekommen.

Wohin möchtest du gern einmal reisen?

Am liebsten überall hin, um dort die jeweilige Küche zu entdecken. Reisen ist für mich immer auch automatisch mit Essen verbunden, sonst langweilt man sich ja schnell im Urlaub. Mit meiner Freundin mache ich sehr gern Städtereisen, in diesem Jahr waren wir schon in Kopenhagen und in Wien. Ich übernehme dann die Essensplanung und suche vorher die Adressen raus für tolle Plätze zum Frühstücken, Snacks und Dinner. Ansonsten steht Japan noch auf der Wunschliste und Taipeh – dort habe ich noch ein Praktikum „offen“ im Restaurant Raw von André Chiang.

Welche Musik hörst du gern beim Arbeiten?

Also, bei uns in der Küche ist eigentlich nie Ruhe. Wir hören ganz gern Techno oder auch 80er- und 90er-Musik im Radio bis hin zu Blümchen und Schlager, ach, eigentlich alles. Und wenn unsere Klassiker-Playlist läuft, wird auch schon mal kräftig mitgeträllert. Außerdem ist unser Chef ein großer Fan von Gigi d’Agostino, das läuft auch gern mal hoch und runter – da müssen alle durch.

Was machst du nach einem langen Arbeitstag zur Entspannung?

Meine Sportart ist Judo, das mache ich jetzt seit 16 Jahren und verfolge alles, was damit zu tun. Aus Zeitgründen bleibt es im Moment zwar etwas auf der Strecke, aber ein bisschen Sport geht immer. Ansonsten entspannt es mich, mit Freunden und für Freunde zu kochen oder in Berlin weg zu gehen.

Was isst du am liebsten?

Ich bin da recht vielseitig, esse von herzhaft bis süß eigentlich alles. Ich mag die klassischen Sachen, gern italienisch und französisch, aber auch asiatisch oder österreichisch. Besonders liebe ich Fisch und Seafood.

Die deutschen Köche-Nationalmannschaften werden unterstützt von den Unternehmen RAK Porcelain Europe, Transgourmet Deutschland, Wüsthof, MKN, AMT Gastroguss, Basic Produkte von herba cuisine, Ecolab, Kentaur, etol und SIKA.


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