Team Insights: 6 Fragen an Max Wagner Max Wagner ist Mitglied der deutschen Köche-Nationalmannschaft. Foto: VKD

Max Wagner aus dem Kempinski Hotel Frankfurt Gravenbruch ist Mitglied der deutschen Köche-Nationalmannschaft. Im Interview stand er uns Rede und Antwort.

Von Aina Keller

Mit welchen Zutaten kochst du am liebsten und warum?

Am liebsten arbeite ich mit Gemüse. Zum Beispiel aus dem Wok und gern mit asiatischen oder orientalischen Gewürzen. Besonders interessant finde ich, dass vieles davon in unseren Küchen noch nicht so geläufig ist. Kreuzkümmel, Anis, Fenchelsaat, Kardamom, Zimt, zum Beispiel, die ganze Palette. Also was hierzulande eigentlich nur in der Weihnachtszeit verwendet wird. Im libanesischen Restaurant in unserem Hotel, dem Levante, setzen wir Gewürzkombinationen ein, die kannte ich vorher alle nicht.

Warum bist du Koch geworden?

Es gibt ein Foto von mir, da bin ich fünf oder sechs Jahre alt, stehe auf einem umgedrehten Kochtopf am Herd und mache Frikadellen. Seit ich klein bin, sind Essen und Kochen ein wichtiges Thema in meinem Leben. Ursprünglich wollte mein Vater auch diesen Beruf ergreifen, heute ist er ein sehr ambitionierter und sehr guter Hobbykoch. Gemeinsam gehen wir auch gerne gut essen. Als ich dann nach der Realschule am liebsten gleich in die Lehre gegangen wäre, haben meine Eltern mich davon überzeugt, dass ich erst noch mein Fachabitur anhänge. Jetzt bin ich im dritten Ausbildungsjahr und habe es nie bereut. Koch ist ein toller Beruf.

Wohin möchtest du gern einmal reisen?

Ich war noch nie in Asien und das würde mich schon sehr reizen. Gern würde ich mir das Leben in Tokio und in anderen großen Städten anschauen, aber auch das Land und die Leute. Natürlich würden die asiatischen Küchen und die dortigen Restaurants nicht fehlen. Dort zu leben, das kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Ich glaube, wenn man die Sprache des Landes nicht spricht, ist man dort sehr einsam.

Welche Musik hörst du gern beim Arbeiten?

Also, einen Arbeitstag ohne Musik gibt es uns bei uns eigentlich nicht. In der Restaurantküche ist es meist so, dass der ranghöchste Kollege den Sender einstellt oder die Box mitbringt. Dann geht es meist querbeet, Oldies, Nineties, was gerade gefällt. Unser Sous-Chef hört gern Taylor Swift.

Was machst du nach einem langen Arbeitstag zur Entspannung?

Am liebsten Motorrad fahren. Vorerst noch eine kleinere Maschine, aber sobald ich den offenen Führerschein der Klasse A habe, kann es ruhig ein bisschen größer werden.

Was isst du am liebsten?

Wenn ich mich ganz spontan entscheiden müsste: Sushi. Das wäre übrigens auch ein kleiner Traum von mir, den Sushi-Meister zu machen. Ansonsten esse ich die „Gefüllten“ gern, die mein Vater macht. Sie stammen aus seiner Heimat Saarland und sind handballgroße Kartoffelköße, mit Hackfleischfüllung, dazu ein bisschen Sauerkraut und Specksoße.

Die deutschen Köche-Nationalmannschaften werden unterstützt von den Unternehmen RAK Porcelain Europe, Transgourmet Deutschland, Wüsthof, MKN, AMT Gastroguss, Basic Produkte von herba cuisine, Ecolab, Kentaur, etol und SIKA.


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