Köche-Karrieren

Und nach der Ausbildung? © Verband der Köche Deutschlands e. V.

Commis de Cuisine
Im Angestelltenverhältnis starten ausgebildete Köche ihre Berufslaufbahn in der Regel als Commis de Cuisine (Geselle). Die weiteren Karriereschritte, bis hin zu SousChef, Küchendirektor oder Wirtschaftsdirektor, sind abhängig vom jeweiligen Unternehmen, Arbeitsplatzwechseln und eventuellen Weiterbildungsmaßnahmen. 

Selbstständigkeit
Wer eigene kulinarische Ideen verwirklichen möchte, kann sich selbstständig machen, ein eigenes Restaurant, Hotel oder Catering-Unternehmen eröffnen oder ein bereits bestehendes leiten. 

Köche kennen keine Grenzen
Hast du Lust auf Abenteuer? Ob in der Küche eines Kreuzfahrtschiffs die Welt umreisen, in einem  Hotel in Australien oder auf einer Skihütte in den Schweizer Alpen: Köche können fast überall auf der Welt arbeiten. In anderen Ländern sammeln sie neue Erfahrungen, fachlich wie persönlich, und lernen Zutaten, Gewürze sowie die Zubereitungen in der jeweiligen Landesküche kennen. Diese Einflüsse begleiten sie und ihren Kochstil ein Leben lang. 


 

Köche können Karriere machen. © Verband der Köche Deutschlands e. V.

Ausbildung der Ausbilder
Köche ausbilden darf nur, wer einen Ausbildereignungsschein nach AEVO besitzt. Den erhält, wer die Ausbildung der Ausbilder absolviert hat. 

Küchenmeister
Mit der Aufstiegsqualifizierung zum Küchenmeister (IHK) können Köche ihre berufliche Weiterentwicklung vorantreiben und als Fach- und Führungskräfte in den unterschiedlichsten Bereichen der Branche Verantwortung übernehmen. Neben Einkauf, BWL und Personalführung sind Fachwissen am Herd und bei der Planung und Gestaltung von Menüs und Speisekarten gefordert. 

Diätetisch geschulter Koch/DGE
Nicht nur in Kliniken und Altenheimen sind diätetisch geschulte Köche als Fachkräfte beschäftigt, sondern zunehmend werden auch in guten Restaurants und Hotels Köche mit dieser speziellen Ausbildung gesucht, um Gäste im Fitness- und Wellnessbereich oder mit Allergien gut zu versorgen. Relevante Themen sind Ernährungslehre, Diätetik, Anatomie und Physiologie, diätetische Lebensmittelkunde, Nährwertberechnungen und diätetisches Kochen. 

Fachwirt im Gastgewerbe
Mit dem staatlich anerkannten betriebswirtschaftlichen Abschluss in der Gastronomie sind Fachwirte im Gastgewerbe kaufmännische Führungskräfte der mittleren Ebene. Als solche arbeiten sie in Hotel- und Restaurantbetrieben, in der Systemgastronomie, der Gemeinschaftsverpflegung oder im Catering. 

Staatliche geprüfter Gastronom
Diese einjährige Weiterbildung für Praktiker mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund dient unter anderem als Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Gastgewerbe. Staatlich geprüfte Gastronomen arbeiten in der Regel im Food & Beverage-Bereich und im Hotelmanagement. 

Staatlich geprüfter Betriebswirt
Für den Aufstieg in Führungspositionen der Hotellerie und Gastronomie, im Catering oder in der Zulieferindustrie und artverwandten Berufsfeldern können berufserfahrene Fachkräfte mit dieser zweijährigen (Vollzeit) oder berufsbegleitenden Weiterbildung die Grundlage legen.

Lehrer für Fachpraxis
Sie sind dafür qualifiziert, praktischen Unterricht in ihrer beruflichen Fachrichtung zu erteilen und die Lehrkräfte im Theorieunterricht bei Demonstrationen, Versuchen und Übungen zu unterstützen. Fachlehrer an Berufsschulen sind oftmals gut ausgebildete Küchenmeister und vermitteln Koch-Auszubildenden alle praktischen Kenntnisse, die diese als Köchinnen und Köche benötigen. 

Staatlich geprüfter Lebensmitteltechniker
Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle sowie häufig auch die Produktentwicklung sind die Arbeitsbereiche von Lebensmitteltechnikern, je nach Schwerpunkt im Büro oder Labor. Diese Zusatzqualifikation kann auch die Vorbereitung auf ein Studium sein. 

Verpflegungsbetriebswirt 
Mit der berufsbegleitenden Weiterbildung zum Verpflegungsbetriebswirt (DHA) erhalten die Teilnehmer das fachliche Know-how, um sich auf die komplexen Herausforderungen von Leitungsfunktionen in der GV vorzubereiten. 

Gastronomiebetriebswirt 
Auf die Anforderungen und Führungsaufgaben in der Gastronomie werden Gastronomiebetriebswirte vorbereitet, um die Unternehmensgründung und -führung zu meistern. Die Weiterbildung kann als Fernlehrgang, online oder in Präsenz stattfinden. 


 

Weiter geht's mit Abitur © Verband der Köche Deutschlands e. V.

Lehrer an Berufsschulen
Lehrer an Berufsschulen unterrichten Fächer, die nicht zwangsweise etwas mit dem Ausbildungsberuf zu tun haben, zum Beispiel Politik, Deutsch oder Mathematik. 

Lebensmitteltechnologe
Lebensmitteltechnologen sind unter anderem in Industrieunternehmen tätig. Hier stellen sie Nahrungsmittel, Genussmittel oder Getränke her. Zudem sorgen sie für die Qualitätssicherung, steuern und überwachen technische Prozesse, Laborarbeiten sowie Sicherheits- und Hygienevorschriften. 

Bachelor
Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement; Hotel- und Tourismusmarketing; BWL – Gastronomie- & Servicemanagement (Vollzeit, Teilzeit oder dual studieren): Bachelor dieser Fachrichtungen arbeiten in Unternehmen und Organisationen der Freizeit- und Tourismusbranche, in Hotellerie, Gastronomie und dem Catering. Dort nehmen sie mittlere kaufmännisch-unternehmerische Führungsaufgaben wahr. Zudem können sie in großen Unternehmen und Institutionen arbeiten, wo sie insbesondere Geschäftsreisen organisieren. 

Ernährungswissenschaftler
Oecotrophologen arbeiten in sehr unterschiedlichen Bereichen, zum Beispiel Verpflegungsmanagement von Krankenhäusern und Heimen, in Gemeinschaftsverpflegung, Produktentwicklung, Qualitätsmanagement, Ernährungsberatung oder -therapie, aber auch in Öffentlichkeitsarbeit oder Forschung.


Kein Abi? Kein Problem!
Ob Universität oder Fachhochschule, es ist bundesweit möglich, auch ohne Abitur zu studieren. Die Zulassungskriterien unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland und von Hochschule zu Hochschule. 

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