




Die Küchenmeisterin/der Küchenmeister ist die Fach- und Führungskraft für die Planung, Herstellung und Vermarktung gastronomischer Produkte und Dienstleistungen. Mit diesem hochqualifizierten Abschluss steht eine Führungsposition in der Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung offen.
Voraussetzungen um mit der Weiterbildung zur/zum Küchenmeister/in zu beginnen:
* abgeschlossene Ausbildung als Köchin/Koch und mindestens einjährige Berufspraxis
* oder eine zweijährige Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und mindestens zweijährige Berufspraxis
* oder mindestens vierjährige Berufspraxis
Die Prüfung zur/zum Küchenmeister/in ist unterteilt in:
Grundlegende Qualifikationen
* Aspekte der Volks- und Betriebswirtschaft, Recht, Steuern
* Unternehmensführung, Controlling, Rechnungswesen
* Personalwirtschaft, Informationsmanagement, Kommunikation
Handlungsspezifische Qualifikationen
* Mitarbeiter führen und Abläufe planen, durchführen und kontrollieren
* Produkte beschaffen und pflegen, Speisetechnologie und ernährungswissenschaftliche Kenntnisse anwenden, Gäste beraten und Produkte vermarkten
Praktische Abschlussprüfung:
Um die Ausbildung zur/zum Küchenmeister/in absolvieren zu können, sind mehrere Jahre Berufserfahrung unerlässlich, "meisterliches Kochen" ist Bedingung. Die Prüfung wird vor der Industrie- und Handelskammer abgelegt.


Pâtissier ist in Deutschland kein Ausbildungsberuf. Wer als Pâtissier arbeitet, hat in der Regel eine Ausbildung als Bäcker, Konditor oder Koch absolviert und dann Zusatzqualifikationen durchlaufen.
Pâtissiers bereiten Süßspeisen, Desserts, Gebäck, Torten und Eisgerichte zu und richten sie den jeweiligen Anlässen entsprechend an. Sie arbeiten in Konditoreien, Feinbäckereien und Pâtissieriebereichen von Hotelbetrieben. Darüber hinaus sind sie auch in Restaurants mit gehobener Gastronomie sowie bei Catering-Anbietern tätig.
Pâtissiers stellen Teige, z.B. Blätter-, Pasteten- sowie Mürbeteig, und Massen wie Brand-, Biskuit- sowie Meringuemasse, her und verarbeiten sie weiter. Sie bereiten kalte und warme Süßspeisen oder Eisspeisen zu und richten sie durch Formen, Modellieren, Portionieren, Garnieren und Dekorieren für das Auge ansprechend an. Vor allem sind sie bei der Gestaltung von Desserts für festliche Essen zu besonderen Anlässen gefragt, oder wenn es darum geht, Hochzeitstorten oder Desserts für Bankette und sonstige festliche Gelegenheiten zu kreieren.
Die meisten Dessertkünstler verfeinern ihr Können durch "Learning by doing". Sie sind immer auf der Suche nach neuen Kreationen und offen für das Zusammenspiel verschiedener Bereiche und das Verbinden von scheinbar Gegensätzlichem.

Der Beruf Oecotrophologe/in (FH/Uni), Ernährungswissenschaftler/in ist ein noch junger Beruf mit großen Perspektiven und einer Fülle von Arbeitsangeboten: In der Gastronomie, dem Catering, in beratender Funktion bei Unternehmen und Institutionen, bis hin zu journalistischen Tätigkeiten in Verlagen.
Voraussetzungen:
* Abitur/Fachabitur
* die Berufsausbildung als Köchin/Koch wird auf Praktika und Schule angerechnet.
Studiendauer:
Die Regelstudienzeit beträgt durchschnittlich acht Semester, darin eingeschlossen ein oder zwei Praxissemester.